Lehr°ende

‼️ 93% der befragten Schulleitungen in Bayern (von wie vielen) identifizieren das mangelnde Zeitbudget als sehr starken Belastungsfaktor. Als weitere Belastungsfaktoren wurden genannt: das stetig wachsende Aufgabenspektrum (99 %) und die Überlastung des Kollegiums (91 %). Diese Zahlen gehen aus einer aktuellen Forsa-Umfrage des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) zur „Berufszufriedenheit von Schulleitungen und Gewalt gegen Lehrkräfte“ hervor.
beLeer°ende
🗣 Rhet°rik (ein) ‚HandWERKszeug‘
Hast Du dich bisher mal gefragt, an wie vielen Universitäten Rhetorik im Lande gelehrt wird? Welche-r theoretischen Ansatz aus der Rhetoriktheorie hat hat seit „den weisen Griechen“ einen „Konsens“ Heute ‚an-klang‘ erlang? Welches ‚Know How‘ geht aus den Fakultäten ins Schulwesen über und wie lange dauert dies i.d.R. um den obersten Zielen und Aufgaben des Schulwesens über die eigenen Bedürfnisse hinaus gerecht zu werden? Wie biologisch gehaltvoll ist und wird die Interaktion auf Zukunftstauglichen Dünger geprüft, und und auf welcher (subjektiven) Grundlage auf Tauglichkeit geprüft? » Time for a ☕️
‚Noch ein Wort‘ über Erziehungsratgeber:
Der Rat, den die meisten von ihnen geben, beruht nur auf der willkürlichen Meinung des Autors, illustriert durch sorgfältig ausgesuchte Anekdoten, die seine Sichtweise stützen. Selten wird überhaupt erwähnt, was Forschungen über die betreffenden Themen zu sagen haben. Ja, es ist möglich, das Erziehungsregal in Ihrer örtlichen Buchhandlung Titel für Titel durchzugehen, ohne überhaupt zu merken, dass es eine bedeutende Menge wissenschaftlicher Studien über verschiedene Erziehungsmethoden gibt.
Ich weiß, manche Leser sind skeptisch, wenn behauptet wird, „Studien zeigten“, dies und das sei wahr, und das ist auch verständlich. Erstens sagen Menschen, die mit solchen Sätzen um sich werfen, oft nicht, von welchen Studien sie eigentlich reden, geschweige denn, wie sie durchgeführt wurden oder wie signifikant ihre Ergebnisse waren. Und zweitens stellt sich wieder diese vertrackte Frage: Wenn ein Forscher behauptet er habe bewiesen, es sei wirksamer, seinem Kind gegenüber x zu tun als y, möchten wir ihn sofort fragen: „Was genau verstehen Sie unter wirksam? Meinen Sie, dass es Kindern in psychischer Hinsicht besser geht, wenn man x tut? Führt x dazu, dass sich die Kinder mehr Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen ihr Handeln auf andere Menschen hat? Oder ist bei Anwendung von x einfach nur die Wahrscheinlichkeit, blinden Gehorsam zu erreichen, größer?“
Manche Experten und auch manche Eltern scheinen sich nur für diese letzte Frage zu interessieren. Eine erfolgreiche Strategie ist nach ihrer Definition alles, was Kinder dazu bringt, Anweisungen zu befolgen. Ihre Sicht beschränkt sich mit anderen Worten darauf, wie Kinder sich verhalten, ohne zu berücksichtigen, was sie empfinden, wenn sie einer bestimmten Aufforderung nachkommen sollen, oder was sie über denjenigen denken, dem es gelungen ist, sie zum Befolgen der Anweisung zu bewegen. Dies ist eine recht zweifelhafte Weise, den Wert elterlichen Eingreifens zu beurteilen. Forschungsergebnisse legen nahe, dass sich selbst Erziehungsmethoden, die zu „wirken“ scheinen, oft als sehr viel weniger erfolgreich herausstellen, wenn man sinnvollere Kriterien anlegt. Die Festlegung des Kindes auf ein bestimmtes Verhalten ist oft nur oberflächlich, und das Verhalten ist daher von kurzer Dauer?
Doch das ist noch nicht alles. Das Problem liegt nicht nur darin, dass uns viel entgeht, wenn wir unsere Strategien nur danach beurteilen, ob sie Kinder dazu bringen, uns zu gehorchen, sondern auch darin, dass Gehorsam selbst nicht immer wünschenswert ist. Es gibt so etwas wie zu gutes Benehmen. In einer Studie etwa wurden Kleinkinder in Washington, D.C., beobachtet, bis sie fünf Jahre alt waren, und es wurde festgestellt, dass „häufige Fügsamkeit manchmal mit Verhaltensstörungen assoziiert“ war. Umgekehrt könne ein gewisses Maß an Widerstand gegen die elterliche Autorität ein „positives Zeichen“ sein. Andere Psychologen schildern im Journal of Abnormal Child Psychology* ein beunruhigendes Phänomen, das sie als „zwanghafte Fügsamkeit“ bezeichneten und bei dem Kinder aus Angst vor ihren Eltern alles tun, was man ihnen sagt – sofort und ohne nachzudenken. Auch viele Therapeuten haben sich zu den emotionalen Folgen eines exzessiven Bedürfnisses, Erwachsenen zu gefallen und zu gehorchen, geäußert. Sie weisen daraufhin, dass Kinder mit auffallend gutem Benehmen tun, was ihre Eltern von ihnen wollen, und das werden, was sich ihre Eltern von ihnen wünschen — jedoch oft um den Preis, dass sie ein Gefühl für sich selbst verlieren.6
Man könnte sagen, dass Disziplin Kindern nicht immer hilft, Selbstdisziplin zu entwickeln. Doch selbst dieses zweite Ziel ist nicht immer so ausschließlich positiv, wie man denkt. Es ist nicht unbedingt besser, Kinder dazu zu bewegen, unsere Wünsche und Werte zu verinnerlichen, so dass sie auch dann, wenn wir nicht in der Nähe sind, tun, was wir wollen.
Verinnerlichung – oder Selbstdisziplin – fördern zu wollen, kann auf den Versuch hinauslaufen, das Verhalten von Kindern per Fernsteuerung zu lenken. Das ist nur eine stärkere Form von Gehorsam. Schließlich ist es ein großer Unterschied, ob ein Kind etwas tut, weil es glaubt, es sei richtig, dies zu tun, oder ob ein Kind etwas nur aus Pflichtgefühl tut. Dafür zu sorgen, dass Kinder unsere Werte verinnerlichen, ist nicht dasselbe wie ihnen zu helfen, eigene Werte zu entwickeln. Und es ist genau das Gegenteil von dem Ziel, dass Kinder selbstständig denken sollen. Die meisten von uns, davon bin ich überzeugt, wünschen sich tatsächlich, dass unsere Kinder selbstständig denken, Durchsetzungsvermögen und innere Festigkeit haben… wenn sie mit ihren Freunden zusammen sind. Wir hoffen, dass sie Menschen, die andere schikanieren, die Stirn bieten und Gruppendruck widerstehen können, vor allem wenn es um Sex und Drogen geht. Doch wenn es uns wichtig ist, dass unsere Kinder nicht „Opfer der Ideen anderer“ werden, müssen* wir sie lehren, „selbst über alle Ideen, einschließlich der von Erwachsenen, nachzudenken“.8
Oder anders herum: Wenn wir zu Hause großen Wert auf Gehorsam legen, kann das dazu führen, dass unsere Kinder auch das befolgen, was Menschen außerhalb von zu Hause ihnen sagen. Die Autorin Barbara Coloroso bemerkt, dass sie Eltern von Teenagern oft klagen hört: „Er war so ein braves Kind, so wohlerzogen, hatte so gute Manieren, hat sich so gut gekleidet. Doch sehen Sie sich ihn jetzt an!“ Darauf antwortet sie:
Seit er klein war, zog er sich so an, wie Sie es ihm sagten; er verhielt sich so, wie Sie es ihm sagten; er sagte das, was Sie ihm vorsagten. Er hat stets darauf gehört, dass ihm jemand anders sagte, was er tun sollte … Er hat sich nicht verändert. Er hört noch immer darauf, dass ihm jemand anders sagt, was er tun soll. Das Problem ist nur, dass derjenige nicht mehr Sie sind, sondern Leute in seinem Alter.
Alfie Kohn – Liebe und Eigenständigkeit
Die Kunst bedingungsloser Elternschafft,
jenseits von Belohnung und Bestrafung
*Feinschliff: müssen » NOTwendig (sich in der ‘Not‘ zu wenden) » Neuroplastizität 😉
*official publication of the International Society for Research in Child and Adolescent Psychopathology (ISRCAP)
Rhetorik ≡ (Sprache + Fähig.keit)
*Sprache: Fähigkeit, aufbauendes System, Verständigungsmittel, Mittel des Ausdrucks von Gedanken und Bewusstseinsinhalten
*fähig: ursprünglich ‘imstande sein zu fassen, aufzunehmen, empfänglich’, sowohl körperlich als auch geistig
🎓 » 🛟 Prävention / 🛡 Schutz / 🧫 In-oku-lat.ion
theôria = Betrachtung, Erkenntnis, Anschauung und prāgmatikós
Jonas Tögel » Der ganze [Blickwinkel-] Interview « Quelle [ARD] (Auszug ab 29. min)
Inokulation » weitere „Ein-Blicke“ …

https://free21.org/wie-nato-und-eu-kinder-gegen-unerwuenschte-gedanken-impraegnieren/

Inocuilation » Final PDF » autoübersetzung auf Deutsch
https://stratcomcoe.org/publications/inoculation-theory-and-misinformation/217

https://op.europa.eu/de/publication-detail/-/publication/a224c235-4843-11ed-92ed-01aa75ed71a1

Wie die NATO mittels „Kognitiver Kriegsführung“ manipuliert
11.07.2023 19:22
Kriege richten sich nicht nur gegen fremde Länder. Mit den Methoden der „Kognitiven Kriegsführung“ rückt zunehmend auch die eigene Bevölkerung ins Visier. Sie nimmt die Psyche jedes Menschen direkt ins Visier, um unseren Verstand wie einen Computer zu „hacken“, erklärt Propagandaforscher Jonas Tögel.
Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Was ist Kognitive Kriegsführung?
Jonas Tögel: Die Kognitive Kriegsführung ist ein umfassendes und hochprofessionelles militärisches Programm der NATO, das „die aktuell fortschrittlichste Form der Manipulation“(1) darstellt. Es wird seit 2020/21 von der NATO und dem Innovation-Hub der NATO vorangetrieben mit dem erklärten Ziel, den Menschen selbst als offiziellen Kriegsschauplatz festzulegen. Zusätzlich zu den fünf Kriegsschauplätzen, die es schon gibt – zu Wasser, zu Lande und in der Luft, im Internet sowie im Weltall – soll somit ein neuer, sechster Kriegsschauplatz entstehen, der entweder die „menschliche“ oder die „kognitive Sphäre“ sein wird.
Damit rückt jeder einzelne Mensch ins Visier von hochprofessionellen Manipulationswaffen, mit dem Ziel, seine Gedanken, Gefühle und Verhalten möglichst vollständig kontrollieren zu können. […]
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/704201/interview-wie-die-nato-mittels-kognitiver-kriegsfuehrung-manipuliert // http://archive.today/FIzuQ

„Universeller Zugang zu allem Wissen“
📮 H°riz°nt » @all
Treibhäuser der Zukunft – Menschengärtner
/Potential /Techniken /Wachstum /trotzdem Lehren /Erziehung /ABC /Gedanken zum Schulsystem / ⅓ von min. 4:56 bis 8:11 ≡ Horizon–Áppetizér
⁉️ Schule – Was tust du uns an?
12.10.2019 – Eine „kompakte Zusammenfassung“
einiger Aspekte AUS und FÜR das Lebens-Lange-Lernen
⁉️ Geschichte(n) aus der rückblickenden Zu[ku]nft
in Sicht.weite der abgeschlossen, gewordenen Vergangenheit(en)
[exkl. des „Insider-Jokes“ zum Ende hin … 🤷🏻♂️]
Was bei diesem Video besonders erfreut, sind die Kommentare dabei: anregend 👍🏻
⏰ ENTwicklung ≙ MUNTER.keit
Geistige Fähigkeiten (lebenslang) entfalten
Gesundheit des Gehirns – kritische Rolle für unser Verhalten
Die „Prägezeit“ als ein „grundlegendes Fundament„
📎 Re:BUILD.ing I
📎 Re:BUILD.ing II
Genial Lehren
Genial Lernen
📎 Re:BUILD.ing III
💞 zu-Wendung
Siehe auch ausgiebiger:
‚Wie man Kinder & Jugendliche inspirieren kann‘
Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther im Interview mit SoT (02.03.2013)
»Wie gehst Du mit jemanden um, den Du als ‚Lügner‘ enttarnt hast.
Wie gehst Du mit dem-jenigen um?«
Nimmst Du den noch ernst?
Respektiertst Du den?
Hörst Du dem zu?
Schenkst Du dem Aufmerksamkeit?
Beschäftigst Du dich weiter mit ihm?
Umgiebst Du dich mit ihm
und lässt Du dir irgend was von ihm sagen?
Ich denke nicht.

» Moral und Ethik sind wirklich nicht das selbe. «
Das muss ‚darf‘ man erstmal begreifen …
🚦 Die „Ampel“ – Ein Déjà-vu ? – Blitz-Gedanken
Mehr und mehr werden verbindende Betrachtungselemente „Art-Gerecht“ versucht in ein gemeinsames Gefüge geltend zusammen zu setzen. Ich erinnere mich gerne daran, das die Prügelstrafen-Sensibilisierung auch einen „holprigen Weg“ vor sich hatte; so wie viele weitere Ergründungen eines Menschenfreundlichen Weltbildes.
Um auch hier Wiederholungen zu meiden, auch hier gehe ich inhaltlich bzw. terminologisch nicht bei allem mit, oder spreche allem nur durch die Verlinkung des Beitrages zu, als die eigene Reflektion und Sensibilisierung anzuregen. Generell spreche ich einer „Verbindenden“ Entwicklungsförderung zu. Weder die konservativ autoritäre noch die antiautoritäre freie Schulungsform ist eine Seite welche subjektive Präferenz unterstreichen möchte. Das im Vortrag erwähnte Buch ist ein Spiegel-Bestseller, was ich gewisser hervorzuheben vermag. Ach ja, eine „Buch-Empfehlungs-Seite“ könnte ich auch mal in diesem Kontext aufzeigen … 🤔 – Jetzt sagt sie es auch – eine Mischung aus „normalen Schulbetrieb und auch selbst bestimmtes Lernens“. Klingt mir „stimmig“. Das jedoch zu erklären ist etwa wie der Versuch das „Selbst“ zu erklären – jene Betrachtungsebenen welche hinter der „inneren Stimme“ existiert, welche nur Selbst wahr-genommen werden kann ☺️
Ein anderes ‚extrem‘ scheint mir das Niederländische Bildungsangebot zu sein. Schon mal gehört wie viele unterschiedliche „Auslegungs-Orientierungen“ dortzulande emporsprießten? Eine Buchstäbliche „Qual der Wahl“.
Neben persönlichkeitsbildenden Elementen, wünsche ich mir die der eigens reflektierenden Psychotraumatologie. Nicht nur bei den Eltern! 💫🙏🏻❤️


