Angst // ‚angu‘ – „das Engsein“

BegriffsURsprung

WIKI: seit dem 8. Jahrhundert bezeugt; althochdeutsch angust; mittelhochdeutsch angest; aus westgermanisch *angusti- „Angst“, zum Adjektiv *angu-das Engsein“; dieses wiederum stammt von der indogermanischen Wurzel *angʰu- „eng, bedrängend“; vergleiche lateinisch angustus‎eng“ und altindisch अंहः‎ (aṁhah)‎ – Stamm: अंहस्‎ (aṁhas-)‎ – „Angst, Be-drängnis“ (schwierigeunangenehme Lage) // drängen – jmds. Handeln mahnend zu beschleunigen suchen, jmdn. antreiben; Grundform: Drang; ‘Trieb, Streben, Gedränge, Bedrängnis, Druck’,

🖐🏻 Dinge

10.000 Jahre alte ‚Agnu-st, Ange, Enge‘

Angst, Panik und Stress verengen die Wahrnehmung – irrelevant ob sie be- oder unter-bewusst empfunden wird. Der trübende Effekt der einschränkenden Merkfähigkeit dabei, wie wir sagen „Merkscht Du’s eigentlich noch“, entkoppelt die Munterkeit, welcher, wie das Pflanzendünger die als Munterkeit die Entwicklungsfähigkeit ‚ein-angt‚. Dabei spielt es wenig eine Rolle ob dies auch in der freien, alternativen oder auch öffentlich rechtlichen Kanälen ausgestrahlt wird und die Gemüter damit verkappt.

URsprungsent- und VERwicklung

Die Extraktion aus einer überwiegend interessanten Reflektion und Interpretation zum Selbst-hören der anregenden Aufzeichnung, in der u.a. ‚Genetischen Ängste‘ – geografisch unterschiedliche [jeh nach Erfahrung], obliegt nicht mir sie ’neu‘ zu interpretieren, als eher zum anhören zu animieren. Möge die ein und Andere Praline oder Rosine dabei sein, jeh nach Geschmacks-Ausrichtung 😊

Über Entstehung, Übertragung, Nutzen und unterschiede von Ängsten

Wann ist Angst nützlich? / Welche Angst-Arten gibt es? / Was ist die Basis für Angstzustände?
„Unser physischer Körper, worin die Seele wohnt – wie man so sagt, seine Hauptaufgabe ist das (über)-Leben. Alles in unserem physischem Körper ist auf das (über)-Leben ausgerichtet“

[Quelle]

Kommt noch Stress hinzu, ist die Panik nicht weit …

Eine psychisch wie physische Echtzeit-Wirkung! 1:1

Werden alle drei zusammen ‚gestreut“ – sei es bewusst durch „Medien“ (ob öffentlich Rechtliche, frei oder auch alternative) oder auch ‚unterbewusst‘ – resultiert dabei, je länger der Zeitraum einer zugestandenen Kompetenzbescheinigung andauert (accredere, „Glauben schenken), nicht nur ein verengender Blickwinkel, als auch eine Zermürbung; und vor allem die Merkfähigkeit, da das Stammhirnprogramm – der älteste Teil des Gehirns, (Mandelkerne/Amygdala) das evolutionär veranlagte ‚Programm NOT-Stand-by-Modus aktiviert (kriegt)‘ und die zur Verfügung stehenden Ressourcen ‚umschichtet‘.

Über den Umgang mit der Angst

Die Fähigkeit von uns Menschen ist es eben, aus etwas was aktuell noch nicht vorhanden ist, es fassbar und lebendig zu Machen.“ [1:24 min]

„Hass ist immer auch Selbsthass“

Generell wird ja geschrien weil „man sich nicht gehört fühlt„, nicht? Folgen weitere Verletzungen – verärgernde Gedanken die zu Worten und/oder Taten aus-gedrückt werden, kann daraus „subjektiv legitimierter Gräuel“ entwachsen und sich über die Entrüstung, bis hin zur „Verachtung & Hass“, in der Abwärtsspirale hin-fort-entwickeln.

Hierbei ist im Vorfeld die Betrachtungs- und Interpretationsebene von subjektiver Bedeutung [Überzeugung(en) und warum wir andere ablehnen / Eisbergmodell], um mit dieser Bei-Trag-Enden Brücke zur „Genesungs–Gestaltungs-Intension“ wie eigenen ‚Wirkungsfeld‘ zu „pflegen und hegen“ …

Jeannette Fischer studierte zunächst vergleichende Religionswissenschaften und absolvierte dann eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin. Sie war Dozentin und Co-Leiterin am Psychoanalytischen Seminar in Zürich. 2018 veröffentlichte sie das Buch „Angst – vor ihr müssen wir uns fürchten“ und 2021 dann ein Buch mit dem Titel „Hass“. Ihr Hauptanliegen ist das Einführen eines neuen Denkansatzes, in dem das Verbindende in menschlichen Beziehungen die Anerkennung der Differenz ist.

Sie sprach beim 25. Philosophikum, das am 24. September 2022 in Lech am Arlberg stattfand, zum Thema „Hass ist immer auch Selbsthass“. Die Tagung stand unter dem Titel „Der Hass. Anatomie eines elementaren Gefühls“. [Quelle]

Was macht den Menschen aus?

Der kontextaufbau bis zum Ende des ersten Teils belohnt mit erweiterter Eigenbetrachtung, welche mit der Frage etwas an geschmack kriegt: „Angst ist nur dort, wo man eine Lüge glaubt“.

[weniger theologisch als der Anfang vermuten lässt]


Es ist eigentlich ganz einfach: Wir tragen die Samen der Liebe und Freundlichkeit in uns. Wir brauchen sie nur beständig auszusäen, dann bringen sie für jeden reife Frucht.

Sven Hilnhagen

https://weg-und-vision.de/sven-hilnhagen/


Der Sinn des Lebens besteht darin, deine Gabe zu finden.
Der Zweck des Lebens ist, sie zu verschenken.


Pablo Picasso (1881-1973)

‚GLOBalEr‘ und ‚comPETEnteR‘

John P. A. Ioannidis (* 21. August 1965 in New York City) ist ein griechisch-US-amerikanischer Gesundheitswissenschaftler und Statistiker. Er ist Professor für Medizin und Professor für Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit an der Stanford University School of Medicine sowie Professor by Courtesy für biomedizinische Datenwissenschaft an der Stanford University School of Medicine, Professor by Courtesy für Statistik an der Stanford University School of Humanities and Sciences und Kodirektor des Innovationszentrums für Meta-Forschung in Stanford, ebenfalls Stanford University School of Medicine.

Der Medizin-Professor Dr. John P. A. Ioannidis von der Stanford Universität gehört heute zu den zehn meist-zitierten Wissenschaftlern auf der Welt. Er wird in den nächsten Jahren ein neues Innovationszentrum für Meta-Forschung in Berlin (“Meta‑Research Innovation Center Berlin“, kurz: “METRIC B“) aufbauen. Ziel dieses Zentrums ist es, die Entstehung und Zuverlässigkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen zu erforschen. John Ioannidis ist einer der Urheber der inzwischen breiten Diskussion um die Qualität und Integrität medizinischer Forschung. 

Was überrascht Menschen am meisten, wenn Sie von Ihrer Forschung erzählen?
„Sie wundern sich, dass ich noch keinem Mordanschlag zum Opfer gefallen bin!

Weil:

RKI-Bericht [Auszug] | Psychische Gesundheit in Deutschland
Fokus: Depression und kognitive Leistungsfähigkeit

Korrekt, das sind Daten bis 2012! Jep! Hab ich mich auch gefragt, und zwar: Wie die aktuelle Validierung AUCH bei Kindern nun, zum Ende 2023 sich hin mit den „langen Warteschlangen“ einer Behandlung, im Kontext der verhält / betrachtet und erachtet wird: RKI: „Dazu wurden 39 Publikationen mittels systematischer Literaturrecherche (Stand 19.11.2021) und Handrecherche identifiziert.“ […]

🫣 Was macht uns am meisten Angst?

Same same, but …
Wovor hast Du Angst?


Fußnote(n) / Quellverweis(e) / Link(s) / Ergänzende(s […] 🙏🏻💫❤️