Die Stellung der Eltern ist dadurch charakterisiert, dass sie zwar einer besimmten Schule, die ihr Kind gerade besucht, verbunden sind, aber nicht ständig im Schulhaus präsent sind und somit leicht als Außenstehende wahrgenommen werden. Hieraus ergibt sich oft die Aufgabe, die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus zu fördern.«
Was den „in der Verfassung verankerten Bildungs- und Erziehungsauftrag“ betrifft, wird es etwas spannender diesen „heraus zu finden“, da er für mich nicht Eindeutig hervorgeht. In der Verfassung des Freistaates Bayern, genauer im Kapitel ‚Gemeinschaftsleben‚ spiegelt der zweite Abschnitt – ‚Bildung und Schule, Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der kulturellen Überlieferung‚-, im 131. Artikel, sinngemäß den ersten Artikel des BayEUG wieder. Soweit erstamal a „runde Sach“, jedoch ist es mir immer noch nicht klarer wie „der Anker“ gesetzt/geschrieben“ steht. Wusstest Du das in unserem Bundesland die Mädchen und Buben außerdem in der Säuglingspflege, Kindererziehung und Hauswirtschaft besonders zu unterweisen sind? Kinder Sind was wundervolles, nicht? Mit gsunden Narhungs-Mitteln, gehaltvoll umzugehen wissen – finde ich natürlich zustimmend -, und mit-a-nand ists eh am buntesten. Also weiter der Ankerschnur nach … Der einhunderteinunddreisiger – nice: »Für den Aufbau des Schulwesens ist die Mannigfaltigkeit der Lebensberufe, für die Aufnahme eines Kindes in eine bestimmte Schule sind seine Anlagen, seine Neigung, seine Leistung und seine innere Berufung maßgebend, nicht aber die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellung der Eltern.« Inkludiert wolh nicht die „Privatschulenfinanzierung“, welchen der Muñoz-Bericht darlegt, welchen Philip Kovze „prägnant schlussfolgert“ (siehe oben SWR).
Der 135ger könnt eine weitere heiße Spur sein, darin steht: ‚Das Nähere bestimmt das Volksschulgesetz‚ sowie der 137ger – das ein Unterrichten nach ‚allgemein anerkannten Grundsätze der Sittlichkeit einzurichten ist‚, – insofern Religion nicht unterrichtet werden soll – und was sind die „Sittlichkeiten“ oder wo stehen die „aktuell, allgemein anerkannten Grundsätze der Sittlichkeit“ zum Nachlesen (außer in den „heiligen Schriften“ selbst (sehr interpretationsoffen, nicht?), auch um dass, was ich (und jeder andere) selbst empfindet dabei reflektieren zu können.
Auch im weiteren durchstöbern der Schrift des zweiten Abschnittes, scheint es nicht wirlich lichter zu werden. Vieles liest sich sehr wertvoll durch, wie auch z.B. der 141ger: „Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist, auch eingedenk der Verantwortung für die kommenden Generationen, der besonderen Fürsorge jedes einzelnen und der staatlichen Gemeinschaft anvertraut. Tiere werden als Lebewesen und Mitgeschöpfe geachtet und geschützt„, und eher verallgemeinernder erscheint, jedoch nicht eines konkreten, spezifischerem Kontextes. Im weiteren „Schriften“, wie die Schulordnung, eine Pressemitteilung der Bay. Staatsregierung, die ich gerade entdecke: [Innovatives neues Hochschulgesetz für Bayerns Hochschulen], über das Schulgesetz im Bayern u.v.a. sicherlich interessante, was jedoch mehr und mehr in die Rechtswissenschaft einhergeht, und hier nicht den „Fokus“ für einen Bürger ergibt.
📕 Der Beutelsbacher Konsens
Die drei Prinzipien der Lehren.den
Nach dem Sinn und Inhalt des Beutelsbacher Konsenses richtet sich dieser an den Lehrer/ die Lehrerin, der/die auf seine Einhaltung zu achten hat:
1. Überwältigungs.verbot, „Indoktrinationsverbot“ „Es ist nicht erlaubt, den Schüler – mit welchen Mitteln auch immer – im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der ‚Gewinnung eines selbständigen Urteils‘ zu hindern. Hier genau verläuft nämlich die Grenze zwischen Politischer Bildung und Indoktrination. Indoktrination aber ist unvereinbar mit der Rolle des Lehrers in einer demokratischen Gesellschaft und der – rundum akzeptierten – Zielvorstellung von der Mündigkeit des Schülers.“
2. Kontroversitäts.gebot „Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen. Diese Forderung ist mit der vorgenannten aufs engste verknüpft, denn wenn unterschiedliche Standpunkte unter den Tisch fallen, Optionen unterschlagen werden, Alternativen unerörtert bleiben, ist der Weg zur Indoktrination beschritten. Zu fragen ist, ob der Lehrer nicht sogar eine Korrekturfunktion haben sollte, d. h. ob er nicht solche Standpunkte und Alternativen besonders herausarbeiten muss, die den Schülern (und anderen Teilnehmern politischer Bildungsveranstaltungen) von ihrer jeweiligen politischen und sozialen Herkunft her fremd sind. […]“
3. Interessenlage Das dritte Element des Beutelsbacher Konsenses besagt, dass Lernende in die Lage versetzt werden sollen, politische Situationen sowie die eigene Interessenlage zu analysieren und Wege auszumachen, über die sie eine gegebene Situation im Sinne ihrer Interessen beeinflussen können. Hier wird also stärker auf das politische Handeln statt auf die politische Meinungsbildung abgestellt. Lernende sollen nicht nur in der Ausbildung einer eigenständigen Meinung unterstützt werden, sondern auch darin, auf Grundlage dieser Meinung politisch zu handeln.
Vertreter der politischen Bildung kamen 1976 in Beutelsbach (Baden-Württemberg) zusammen, um über einen Minimalkonsens zu beraten. Anlass waren heftige Kontroversen über Ziele und Aufgaben der politischen Bildung in der Schule. Eine Passage der schriftlichen Tagungsdokumentation wurde später als „Beutelsbacher Konsens“ zu einem zentralen Leitbild der politischen Bildung.https://www.lpb-mv.de
VOR.SICHT! Schule
BITTE BEACHTE: MIR GEHT ES NICHT UM BEWEISFÜHRUNG SONDERN ZU EIGENEN NACHFORSCHUNGEN UND EINER DISKUSSION UND/ODER DIALOG ANZUREGEN
👂🏻 Aus schulpsychologischer Betrachtung
10.02.2022
[…] »Die eingangs dargestellte Kultur von Befehl und Gehorsam findet man in Ansätzen auch im Umgang von Lehrkräften mit den Schülerinnen. Ihre Erwartungen an die (zu erbringenden) Leistungen der Schülerinnen werden meist in Form von Du-Botschaften artikuliert. Lehrkräfte begeben sich dabei – differierend je nach Schulform – mehr oder weniger in die Rolle einer Leistungsfeststellung analog einer Diagnose. Damit setzen sie ihren eigenen autoritären Erfahrungshintergrund des Schulsystems fort. Diese Vorgehensweise findet heute – in Zeiten überwiegend dialogischen Vorgehens – kaum noch Akzeptanz, weder bei den Schüler*innen, noch bei den Eltern. Dass dies zu weiteren Konflikten führt, dürfte klar sein.« […]
»Was passiert in unseren Schulen? Sind die überhaupt noch Bildungseirichtungen? Also, darf sich jemand noch selbst bilden oder wird da einfach nur ausgebildet, damit er einfach nur ausgebildet, damit er dann irgendwann als Einheit im normalen Wirtschaftsprozess funktioniert? Mit Kompetenzen kann man aber nicht viel anfangen. Mit Kompetenzen kann man eigenlich nur: da weiß man, wo es steht, sozusagen. Das ist eine Kompetenz. Aber wenn man was können muss, dann muss man zu etwas fahig sein.
Und offenbar unterrichtet Schule nur mehr Kompetenzen; und Faähigkeiten im Sinne von „Oh, da kann aber jemand was“, das scheint nicht mehr so wichtig zu sein. Woran liegt das? Es kann doch nicht sein, dass wir auf der einen Seite immer älter werden. Also mit anderen Worten immer länger leben, aber ausgerechnet die erste Phase des Lebens unserer Kinder und Jugentlichen dermaßen beschleunigen. Warum? […]
Also, warum bitteschön können wir uns nicht am Anfang Zeit lassen bei der Bildung der Persönlichkeiten? Warum können wir denen nicht Zeit geben? Warum können wir in der Schule nicht Zeit haben dafür, unseren Kindern un d Jugentlichen so viel Zuwendung zukommen zu lassen, dass sie tatsächlich mehr als nur Kompetenzen entwickeln, sondern vielleicht sogar Fähigkeinten? Warum nicht?!«
Warum hierbei besonderer bed-ACHT gilt, beschreibt Josef Rattner in einer Bemerkung zur Kunst des Dialogs aus-gezeichnet:wie wenig unsere Kultur uns darauf vorbereitet hat, wirklich Mit-Ein-An-Der zu sprechen:
»Man darf sarkastisch feststellen, dass der Mensch inzwischen die Distanz bis zum Mond überwunden hat, aber immer noch daran scheitert, zu seinen Mitmenschen zu gelangen…
Was (den Menschen) aus ihrer Not heraushelfen könnte, wäre das echte Gespräch, die Verständigung mit dem Du. Aber gerade das wird in unserer Kultur sehr schlecht gelernt. Jedes Menschenkind erlebt in seinem Heranwachsen unendlich viel Aneinander-Vorbeireden, affektgeladenes Schreien, Schimpfen, Toben oder das autoritäre Dozieren von Eltern, Lehrern und anderen Respektspersonen … Da entsteht dann im Unterbewusstsein jedes einzelnen der Wunsch, sich via Sprechen und Sprache durchzusetzen zu dürfen, andere zu überrollen, durch Einschüchterung zu »überzeugen« …
Der echte Dialog wird nur von Menschen gefunden werden können, bei denen wirklich Interesse für den Mitmenschen besteht. Nur derjenige, der dem Geist der Macht und Gewalt abgesagt hat, ist zum Hören und Antworten befähigt. Vergessen wir nicht, dass das Wort Vernunft aus Vernehmen kommt. Vernünftig sind nur Menschen, die gelernt haben, die Gedanken anderer in sich aufzunehmen, ohne gleich in Angst oder Verteidigungsstellung abzugleiten.«
Josef Rattner – Der schwierige Mitmensch (S. 99/100) – Kunst des Dialogs
SWR2 Wissen – Sendung vom 01.05.2022
ASUZUG:(ganzes PDF inkl. Verlinkung gleich darauffolgend)
2007 wurde die Bundesrepublik von den Vereinten Nationen dafür gerügt, ihre aus der NS-Zeit stammende Auslegung der Schulpflicht sei mit internationalen Abkommen nicht vereinbar, die Alternativen wie Fern- und Hausunterricht vorsähen. Vor allem aber obliege die Entscheidung darüber, ob Kinder zur Schule gehen sollen oder nicht, den Eltern – nicht dem Staat. Kritiker der Schulpflicht stimmen zu: Die Schulpflicht sei eine übergriffige Bevormundung, die Eltern Erziehungsunfähigkeit unterstellt, während Lehrer als Staatsdiener den heranwachsenden Untertanen Anpassungsfähigkeit beibringen sollen.
Als der UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Bildung am 21. März 2007 in Genf seinen Deutschlandbericht vorstellte, gab er der pisageschockten Dichter-und-Denker-Nation einige Hausaufgaben mit auf den Weg. Er bemängelte etwa die fehlende Chancengleichheit des deutschen Bildungssystems, die dazu führe, dass Bildung in kaum einem anderen westlichen Land derart von der elterlichen Situierung abhänge wie in der Bundesrepublik. Außerdem kritisierte er die übermäßige Selektion sowie die mangelnde Inklusion – alles Themen, die einen auch 15 Jahre später in aktuellen bildungspolitischen Debatten täglich wie das Murmeltier grüßen. Jedoch mahnte der Vertreter der Vereinten Nationen auch etwas an, das von deutscher Seite sofort schroff zurückgewiesen wurde – und bis heute nicht der Rede wert scheint: nämlich die Abschaffung der Schulpflicht, wie sie in Deutschland als De-facto-Schulzwang existiert. Dieser Schulzwang sei mit internationalen Abkommen, etwa mit Artikel 13 des UN-Sozialpakts oder Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, nicht vereinbar […]
Eine Unterstreichung des Dokumentarfilmes aplhabet, welcher internationale, mehrschichtig nach wie vor aktuelle Bildungsaspekte und Blickwinkel in weitreichende Wechselwirkungen aufzeigt, welche aus meiner Sicht nicht „absolut“ (stereotypisch) gewertet werden können, (Dokufilm ist aus dem Jahr 2013!), zeigt einige aspekte „fetter Nageltreffer“ auf, welcher den bildungsdynamischen Umgang, somit auch „Zukunft“, hierzulande betrachtet (bzw. erachtet).
Ein „Hau den Lukas Schwung“ in einer „A und B Haltungs-Note“, die mich sehr beeindruckte. (Die Überschriftt des auf SWR am 01.05.2022 veröffentlichten „Befundes“ vom Philip Kovze, ist mir etwas diffizil abgerutscht gesetzt, welche dem eigentlichem Inhaltswert nicht so ganz gerecht wird. Erst die erweiterungen (Tellerränder) in verbindender „Wertigkeit“ aus den jeweiligen Lern-Welten ergeben einen fülligeren Gedanken-Garten und somit entfaltung – über die eigene Lebenszeit hinaus …
Dokumentarfilm
🔤 alphabet: Angst oder Liebe
EIN INTERNATIONALER RUNDBLICK
„98% aller Kinder kommen hochbegabt zur Welt. Am Ende der Schullaufbahn sind es nur noch 2%.“[1]
Dieser ernüchternden These folgt der neue Film von Erwin Wagenhofer. Nach „We Feed the World“ und „Let’s Make Money“ beschäftigt sich der österreichische Filmemacher mit dem, was er für die Ursache der gravierendsten Probleme unserer Zeit hält: unserem Bildungssystem.
Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt, und eine Antwort ist nicht in Sicht. Die politischen und wirtschaftlich Mächtigen wurden zum Großteil an den besten Schulen und Universitäten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spüren, und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten. Mit erschreckender Deutlichkeit wird nun sichtbar, dass uns die Grenzen unseres Denkens von Kindheit an zu eng gesteckt wurden…
Die Filmdoku ALPHABET: Angst oder Liebe – hat das Prädikat „Besonders Wertvoll“ der Film- und Medienbewertungsstelle verliehen bekommen. Weitere Informationen dazu unter: www.fbw-filmbewertung.com/film/alphabet
Bedingt „Wissen“, z.B. in Form höhrerer Bildung auch (sinnhaftere) Lebensfähigkeit? Was überwiegt: das Leben (lebend) oder der Sinn (dem Leben füllend) ??? Wie steht dem die Grundlagen des „Wettbewerbs“ dem der „Kooperation“ entgegen?
»Wenn in einer Wohlstandsgesellschaft immer mehr seelische Erkrankungen diagnostiziert werden, liegt doch der Gedanke nah, dass wir die falsche Form von Wohlstand kultivieren. Es ist ja nicht so, dass der seelisch gesunde Mensch im Mittelpunkt der Gesellschaft steht. Ne! Da steht das Wachstum der Wirtschaft. Das ist vielen auch gar nicht klar. Der Kapitalismus Plutokratie gibt uns vor, wie wir Lebensqualität verstehen. Es ist ein äußerer Wohlstand, dem wir praktisch alles unterordnen. Und dafür vernachlässigen wir eine viel wichtigere Form von Wohlstand. Inneres Wohlbefinden, Lebensfreude, die Fähigkeit, das zu lieben was an uns liebenswert ist. Seelische Erkrankungen sind nicht die Ursache unserer Probleme. Sie sind eine Folge eines ganz anderen Problems.«
[…] Die Festlegung des Kindes auf ein bestimmtes Verhalten ist oft nur oberflächlich, und das Verhalten ist daher von kurzer Dauer.
Doch das ist noch nicht alles. Das Problem liegt nicht nur darin, dass uns viel entgeht, wenn wir unsere Strategien nur danach beurteilen, ob sie Kinder dazu bringen, uns zu gehorchen, sondern auch darin, das Gehorsam selbst nicht immer wünschenswert ist. Es gibt so etwas wie zu gutes Benehmen. In einer Studie etwas wurden Kleinkinder in Washington, D.C., beobachtet, bis sie fünf Jahre alt waren, und es wurde festgestellt, dass „häufige Fügsamkeit manchmal mit Verhaltensstörung assoziiert“ war. Umgekehrt könne ein gewisses Maß an Wiederstand gegen die elterliche Autorität ein „positives Zeichen“ sein. Andere Psychologen schildern im Journal of Abnormal Child Psychology ein beunruhigendes Phänomen, das sie als „zwanghafte Fügsamkeit“ bezeichneten und bei dem Kinder aus Angst vor ihren Eltern alles tun, was man ihnen sagt – sofort und ohne nachzudenken. Auch viele Therapeuten haben sich zu den emotionalen Folgen eines exzessiven Bedürfnisses, Erwachsenen zu gefallen und zu gehorchen, geäußert. Sie weisen darauf hin, das Kinder mit auffallend gutem Benehmen tun, was ihre Eltern von ihnen wollen, und das werden, was sich ihre Eltern von ihnen wünschen, – jedoch oft um den Preis, dass sie ein Gefühl für sich selbst verlieren. Man könnte sagen, das Disziplin Kindern nicht immer hilft, Selbstdisziplin zu entwickeln. Doch selbst dieses zweite Ziel ist nicht immer so ausschließlich positiv, wie man denkt. Es ist nicht unbedingt bessert, Kinder dazu zu bewegen […]
Auszug aus dem Einleitungsteil von Alfie Kohns – Liebe und Eigenständigkeit (mehr, weiter unten).
Ein wesentlicher rück-Blick i.V.m. der Vergangenheit » Gegenwart » Zukunft
In einer umWelt, in der immer mehr Menschen ‚erkranken‘, physisch[2] und/oder physisch, welches konzentrierter in Di-Stress-Nationen der Fall ist, ‚drückt‘ die Frage – sei es mehr oder weniger – und/oder früher oder später betroffen, daruf hin, was konkreter die Symptome des ‚Leidens‘ bedingt, sprich die Dissonazen, Unverstehbarkeit(en) unverkraftbaren Konflikterlebnissen usw, und noch bedeutender, was not-Wendig ist (sich in der Not zu Wenden), insofern ‚bloßes Behandeln‘ (das Pflaster) chronisches Wiederkehren begünstigt – wenn auch zeitverzögernd?
Mehr noch stellt sich (mir) die Frage, warum sich bei allem fotschreitenden Wissen, Krankheiten dennoch augenscheinlich weiter zu umfassenderen „Volkskrankheiten“ ent-wickelt. Letzlich haben wir ja nur eine (singulare) Gesundheit, nicht?
Feststoffliche (wechsel)Wirkung(en), wie z.B. konstante ein-Nahmen dissonierender (blokierender/belateter) Lebens-Mittel (z.B. TK-Kost, „Biooptimiertes“ / Düngekonzentration usw …), oder wie die Wechselwirkung von z.B. Schwermetallen (‚Amalgam‘) mit der Körpereigenen Biochemie als auch viele weitere ungünstige Materialien zum einen, werden mehr und mehr bewusster wahrgenommen; wenn auch oft später als zeitig). Wie sieht es darüber hinausblickend jedoch mit ‚inneren ungesunden Empfindungen‚ aus – der krankmachende Stress (Distress) z.B. – weitere Stich-Wörter = Psychosomatik / Psychoneuroimmunologie / Wunden, Verletzungen (die griechen sagen Trauma dazu))?
Durchaus ist der Körper auch belastbar, gewiss. Zu welchem Zwecke jedoch kann eine ‚konstante Aufnahme an toxizität‘ gewiss vertretbar argumentiert sein, Gesund sein – im Grunde der Annahme oder dem Zweck geschuldet?
Fortführend ist auch eine differenzierte Betrachtung des Anteiles heutiger Bildungseinrichtungen/Schulen durchaus angebracht, was mitlerweile sogar Schulpsychologen in den Raum bringen (siehe oben). Ich habe noch nicht gänzlich überprüfen können, ob es wirklich zwei bis drei Generationen lang dauert, bis „neueste Erkenntnisse“ (z.B. aus der Neurowissenschaft) in die Lehrplansumsetzung der Schule und weiteren hiermit zusammenhängenden Bildungseinrichtungen einhergehen. Stimmen die darauf auf-merk-sam machen werden immer „LAUTER“:
Der Bayerische Lehrerinnen und Lehrerverband (BLLV) ist überparteilich, überkonfessionell und an keine Schulart gebunden. Mit über 64 000 Mitgliedern (Stand Jan 2019) ist er der größte Bildungsverband und die mit Abstand mitgliederstärkste Pädagogenorganisation in Bayern.[x]
(3) Beschwerden gegen den unmittelbaren Vorgesetzten können bei dem nächsthöheren Vorgesetzten unmittelbar eingereicht werden (Art. 121 Abs. 2 BayBG)
» Da ich ein wissenschaftlich interessierter Mensch bin, ist mir gründlich beigebracht worden -man könnte auch von Indoktrination sprechen, nur an das zu glauben, was man sehen, messen, testen und reproduzieren kann. Aber ich bin auch ein Mensch mit Herz, und obwohl sich kein Maß für die Liebe zu meiner Frau und meinen Kindern angeben lässt, ist sie realer als alle Zellen die ich unter dem Mikroskop studierte – und so viel wichtiger. «
Ein küzlich im „Scharzwälder Boten“ erschienener Lesebrief geht seither in den sozialen Medien massiv viral; wohl, da er offenbar den augenscheinlichen Nerv der Zeit trifft:
EINMAL BITTE VORSTELLEN: zu Demografischer Wandel
„Wir brauchen die Migration, weil Deutsche zu wenig Kinder bekommen und die Bevölkerung überaltert?
Das kann man ändern: Stellen wir uns einfach mal vor, Kindergärten würden im selben atemberaubenden Tempo wie Asylheime aus dem Boden schießen. Neugeborene erhalten 2500 Euro Willkommensgeld. Der Staat zahlt für jedes Kind 33 Euro am Tag für dessen Unterbringung. Das Kindergeld wird auf das Hartz-IV-Niveau erhöht – samt Wohnkosten. Hunderte Gutmenschen stehen mit Blumensträußen vor der Entbindungsklinik. Öffentliche Verkehrsmittel sind für Kinder kostenlos. Genau wie Tageseinrichtungen, Sportvereine und Universitäten. Kinderfeindlichkeit wird als Volksverhetzung geahndet. Die Versorgung mit Mittagessen wird übernommen.
Gutherzige Bürger spendieren das erste Fahrrad und Arbeitslose reparieren diese. Bei Lernschwachen erfolgt kostenlose Nachhilfe. Wenn Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen, stehen die Linken und Grünen mit Fressbeuteln bereits im Schulhof. Arme, hyperintelligente Kinder müssen nicht mehr als Fabrikarbeiter malochen, weil der Staat ihr Potenzial erkennt und die vollen Kosten ihrer Ausbildung übernimmt! Weniger intelligente Menschen müssten nicht mehr in die Politik, weil auch für sie ein menschenwürdiges Dasein gesichert ist, ohne größeren Schaden anzurichten. Und die Gefängnisse wären leerer, weil wir nicht mehr unser Augenmerk auf die Integration ausländischer Krimineller richten müssten, sondern auf die natürliche Integration unserer Kinder in eine solidarische Gesellschaft!“
John Taylor Gatto³
Gatto war über 29 Jahre als Lehrer tätig. 1989, 1990 und 1991 wurde er als New York City Teacher of the year und 1991 als New York State Teacher of the Year ausgezeichnet.
[1] Prof. Dr. Gerald Hüther – (bekanntester) Neurowissenschaftler (in BRD), war (u.a.) einer der drei Kernexperten unter der Merkelregierung für den Bereich „Zukunft des Lernens“. Siehe (u.a.) »Dokufilm alphabet«
[2] Depressionen, Angst- und Panikstörungen, aber auch andere psychische Leiden nehmen seit einigen Jahren massiv zu. Es herrscht Konsens darüber, dass gestörte biochemische Prozesse der Nervenzellen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser Erkrankungen spielen. Die Therapie beschränkt sich in vielen Fällen auf die Verabreichung von Psychopharmaka, die in die Biochemie des Gehirns eingreifen und so Emotionen verändern können.
Noch nie sind hierzulande so viele Menschen wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig geworden. Noch nie sind so viele junge Frauen zwischen 18 und 34 Jahren an Depressionen erkrankt. Noch nie wurden in Deutschland so viele Psychopharmaka geschluckt.Der Arzneimittelreport 2018 zeichnet ein erschreckendes Bild: Die Verordnungen dieser Medikamente sind in den letzten zehn Jahren um fast 40 Prozent gestiegen. Allein für Antidepressiva wurden über 50 Prozent mehr Rezepte ausgestellt. Und: Noch nie war es so leicht, sich Psychopharmaka zu beschaffen. Gehörte ihre Verordnung bis vor einigen Jahren noch ausschließlich in die Domäne von Psychiatern und Neurologen, so wird heutzutage bereits jedes dritte Rezept vom Hausarzt geschrieben. Auch wer den Gang zum Arzt scheut, muss auf sie nicht verzichten: Unsere Recherche zeigt: Das Interneterfüllt den Wunsch nach Prozac®, Ritalin® und Co. unkompliziert und schnell – selbstverständlich auch ohne ein Rezept. Während wir dieses Buch schreiben, diskutiert der Bundesgesundheitsminister die Neufassung des Psychotherapeutengesetzes. Zukünftig sollen auch psychologische Psychotherapeuten(!) die Möglichkeit erhalten, Antidepressiva, Neuroleptika und Beruhigungsmittel verordnen zu können. Der Psychopillen-Markt boomt. Bereits seit Jahren.
– NATÜRLICH HIGH – Die körpereigenen Glückshormone aktivieren und Antriebslosigkeit, Depressionen und Ängsten vorbeugen ISBN 978-3-95814-112-4 Kyra und Sascha Kauffmann
[4] Autor der New-York-Times-Bestseller Clean: Reinigen, restaurieren, regenerieren sowie Clean Eating: Natürlich und gesund genießen und Clean Darm: Das revolutionäre Darmsanierungsprogeamm nach Clean-Prinzipien. Aufgrund eigener gesundheitlicher Probleme – er litt an schweren Allergien, Reizdarmsyndrom und Depressionen – stellte er bewusst seine Ernährung um: Mit Erfolg! Heute ist er dank seiner Clean-Eating-Methode wieder gesund.
Destruktive Entwicklungen ende(t)en ab und an mit einem .ismus. Auch der Ideal.ismus als Moralkonstrukt entspringt (m. aktuellem E.n.) in ein Zirkelschluss der Moral (Fiktion – wenn wir dies und das, dann erst wird „Frieden, Freude…“) welche der Ethik (das Tun) entgegensteht, um es irgenwie auszudrücken zu versuchen. Moral hat nichst mit Ethik zu tun. Dies ist erstmal zu begreifen. Eine kulturelle behilfliche Refklektionserweiterung ist die Betrachtung der Tabus, worüber eine Kultur Schimpft (Flucht) und somit „hohes Gut“ im kollektivem empfunden wird (das, was somit „heilig“ ist) … Die Italiener z.B. bedienen hier das Feld der Gottheiten – über den milderen (wie global) gleichbedeutender Bewertungshaltung der indirekten Verteidigung via „Idiot, Dummkopf, Trottel“ usw.
Welch passender Übergang, bzw. NabenZweig des Perkins-Modells „lernbare Intelligenz“ (siehe oben), um zu der hierbei mitbedingenden Ausarbeitung von Dr. Michael Nehls als Düngemittel ins Spiel zu brigen, was tragweit nachhaltige Aspekte zur „Kapazität des Frontalhirn-Akkus“ aufzeigt.
Tja, wie nur den Bogen zur „inneren Haltung“ und wieder zurück zu den „Aufgaben der Schule(n)“ und des Schulwesen hin ausbilden? Zweiteres ist ja dieser Worte schreibend ja zuvor schon gegeben, gesetzt gewesen. Anyway, gewisse Überschneidungen sind in der wechselwirkungsbedingten „Fülle“ setig weniger zu trennen, lassen sich jedoch gehaltvoller wieder zusammen-setzen.
2007-07-15
⏰ VBE : Keine innere Schulreform ohne äußere Schulreform
„Immer nur reflexartig zurückzuzucken, wenn es um die Frage einer äußeren Schulreform geht, wird sicher nicht dazu führen, dass das „Land der Dichter und Denker“ sich im Bildungsbereich nach vorne bewegt“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). „Innere und äußere Schulreform müssen auch in Deutschland endlich als zwei Seiten einer Medaille angesehen werden.“
Wenn dem Menschenrechtsinspektor Vernor Muñoz seitens des nordrhein-westfälischen Schulministeriums immer wieder vorgeworfen wird, er habe das deutsche Bildungssystem offensichtlich nicht richtig verstanden, zeigt dies einmal mehr den Unwillen, Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen und sich diesen durch politisches Handeln zu stellen.
Auch die Äußerung des KMK-Präsidenten Jürgen Zöllner, es komme nicht auf die Schulform an, ist nicht nur kontraproduktiv, sondern fegt auch die wissenschaftlichen Ergebnisse zu dieser Thematik einfach zur Seite. Bereits in der ersten PISA-Studie werden die Schulformen in Deutschland als „selektionsbedingte Lernmilieus“ bezeichnet. Die Autoren stellen auch fest, dass der in Deutschland besonders straffe Zusammenhang zwischen der Sozialschichtzugehörigkeit und den erworbenen Kompetenzen „im Wesentlichen durch die Schulformen vermittelt“ wird.
„Es geht nicht darum, die alten bildungspolitischen Schlachten der 70er und 80er Jahre erneut zu schlagen“, so Beckmann abschließend. „Die Lösung kann aber auch nicht sein, die Schulstrukturfrage allein deshalb gänzlich zu tabuisieren, weil die Debatte darüber schon einmal zu Grabenkämpfen geführt hat. Es gibt keine innere Schulreform ohne äußere Schulreform. Wer das ausklammert, handelt nach dem Motto: Augen zu und durch.“
Der Muñoz-Bericht (A_HRC_4_29)
Auf der UN-Seite auch in AR, ES, FR, RU und ZH Sprache verfügbar. Anbei das Original in:
Was seither passierte, und inwieweit der, von der Regierung Bayern selbst bezeichnete „paradigmenwechselnder“ Lehrplan+ [Ländersache], dem – „INKL. aktuellem“ aus der neurologischen Forschung der Bildungsförderung gerecht wurden, lässt sich am besten mit der „wissensbasierenden Kritik“ von vielen Seiten /Lagern /Organisationen /Fachzeitschriften /Büchern… als gemeinsamen Nenner – zumindest abgleichend, am besten selbst betrachten, auch wo Glauben und Wissen hierbei „verschwimmt“ … [Theorie & Praxis in der übergeordneten Wertevorstellung & Kultivierung „der Expertise von oben“] …
Für mich besonders interessant erscheinen die Geschichten im Umgang von Wiedersprüchlichkeiten selbst [Wissen–Schaffen (s. dritter Punkt 1a – Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis)], insbesondere der jüngeren Geschichten, als auch die weiter darauf künftig ausgerichteten Westlich-Demokratischen-Werte … Etwas worüber mehr gesprochen werden „darf“, als auch der „Gesellschaftlichem“ Umgang zur Aufklärung inkl. darauf ergründeten, erweiterten Schulinhalten, sind soweit mal unter Note[s]6 Zusammengetragen. Zu viele Infos / zu wenig Zeit? Gewissermaßen, ein stetig verfeinernder Filter ist hier „be-deutend“ …
#PLATZHALTER [in AUSarbeitung bzw. Strukturverknüpfungsüberlegung] – Who know, knows … and can see possibilities happening. Ja, hier die internationale presse, nicht nur die der Westlichen einbezieht um das „Big-Picture“ der Bedingtheiten selbst weiterhin in Ruflektion nach den eigenen Werten (#Eisbergmodell) zu betrachten, erfährt wohlmöglich weitere Aspekte von Wertvorstellungen die hier und da kultiviert werden und welche am „wirkkräftigsten“ sind, was auch „nichts neues unter der Sonne ist“ … Its just our „Livetime-Storry“ in Übergabe unseres „Feuers“ an die nächsten Fakelträger, früher oder später … Hab ich Michael Nehls Arbeit – Das Erschöpfte Gehirn schon erwähnt? 😜 „Wahrhaftig“ …
P.S. Natürlich ist eine gute Bildung wichtig damit die Häuser statisch funktionieren, damit umfängliche Betrachtungen in Rückschlüssen ausgebildet werden können, damit das „bestmögliche“ in uns stetig gefördert wird um in der Entfaltung eine gesamtheitlichere Ausrichtung in der erweiterung des „Horizonts“ zu ermöglichen – wobei die „Kosmischen Gesetzte“ als „Handbuch der Körper-Geistes-Seele Trinität“, der noch nicht wissenschaftlich erfassbaren „Energien“, mehr und mehr an Bedeutung erlangen. Eine seit jeh und eh „natürliche Bedingtheit“.
„Spiritueller Wissenschafts-Ingenieur“ wie Prof. Dr. Velimir Abramović, Nikolas umfassendster Biograf (mehrere Jahrzehnte!), ihn bezeichnete … keiner vermochte es bisher in „ganzheitlich beeindruckender“ die spirituelle Welt mit der materialistichen Anschauung in kreativer Symbiose „seines Faches / Leidenschaft“ zu vereinen; „in innerer Einheit mit Gott zum Wohle der gesamten Schöpfung“ (um es mit der Chritlichen Sprache [Worthülsen] auszukleiden) … » Bewustsein 3.0