Zu viele verwechseln
Mark Passio
den Intellekt mit Intelligenz
🤳🏻 KOMPETENZEN // FÄHIGkeiten
Die Trio-Komponente
zur „ganzheitlichen Betrachtung“:
Emotionale- (EQ) Soziale- (SQ) und Rationale- (RQ) Intelligenz
EQ+SQ+RQ = „ganzheitlicher Quotient“
Tja, wie nun, und auf Grundlage wessen bewerten wir ‚heute‘
nun den Aspekt der Intelligenz?
[s.u.a. Intelligenz nach Dave PERKINS (Harvard-Professor)].
Wie intelligent ist ein Affe, der mehr Bananen hortet als er selbst essen kann, wobei andere Artgenossen hungern? Gibt es solche Affen in freier Wildbahn [exkl. der „pawlowschen Erben“, welche auf der Forbsliste empor (auf)gezählt werden und von nicht wenigen ‚gehuldigt‘ werden]?
Erfolg(e) = Talent(e) – Ego(s)
Welche Fähigkeiten gehen aus dieser ‚Erfolgs-Formel‘ ausbildend einher, die es nicht Wert sind, gesellschaftskollektiver in der Pflege & Entwicklung mit gefördert zu werden? Über dem „Teppichhändlermodell“ der bloßen Selbstbelohnungen hinaus? Diese Isolation liegt der Destruktivität unserer „naturgegebenen Veranlagung“ nah.
Aus dem Blick eines langjährigen Vorsitzenden, der deutschen Gesellschaft für analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie (DGAPT) – sowie in gleicher Funktion (Vorsitzender) des Choriner Instituts für Tiefenpsychologie und psychosoziale Prävention (CIT) war, welcher 28 Jahre lang bis zu seinem Ruhestand, Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Diakoniewerk Halle (Saale) war, dort psychoanalytische, tiefenpsychologische und körperpsychotherapeutische Therapieformen entwickelte (vor allem im Bereich der stationären Gruppenpsychoanalyse) und unter dem Dach der Kirche relativ unabhängig vom DDR-Regime arbeiten konnte; oder kurz gesagt ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, über die Wahrnehmungsqualität der Selbstwahrnehmung, u.a. auch/grad in einem gewiss verantwortungsvoll gehobenerem, wie folgt interpretiert:
Warum unsere Gesellschaft
in die Narzissmus–Falle geraten ist

Dr. Hans-Joachim Maaz. Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
geb. 1943, war von 1980 – 2008 Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Diakoniewerk Halle (Saale) und langjähriger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie (DGAPT)sowie in gleicher Funktion Vorsitzender des Choriner Instituts für Tiefenpsychologie und psychosoziale Prävention (CIT). Von 1980 bis zu seinem Ruhestand 2008 war er Chefarzt der Psychotherapeutischen und Psychosomatischen Klinik im Evangelischen Diakoniewerk Halle. Dort entwickelte er psychoanalytische, tiefenpsychologische und körperpsychotherapeutische Therapieformen, vor allem im Bereich der stationären Gruppenpsychoanalyse. Unter dem Dach der Kirche konnte er relativ unabhängig vom DDR-Regime arbeiten.
Bei C.H.Beck erschien von ihm zuvor:
Die Liebesfalle. Spielregeln für eine neue Beziehungskultur (2009) und
Die neue Lustschule. Sexualität und Beziehungskultur (2009) sowie
Der Gefühlsstau. Psychogramm einer Gesellschaft (2010).

Der Umgang aus der bedingenden, dynamischen Impulsen, das Verhaltensmuster als auch die Ausrichtungsreflexion, ist eine nicht nur interessante wie relevante Intension zu jeweiligen Entscheidungen / Handlungen / Meinungen, welches mehr als nur subtil auf andere übergehend sehr (mit)bewegend und/oder (mit)reißend sein kann [wahrscheinlicher, je mehr einen etwas „triggert“].
Um so bedeutender ist dies bei Interaktionen mit Nahestehendem, mit Vertrauten, auch jener, welche dem Menschen oder der Gesundheit in jeweilig obliegenden Aufgaben einer umfänglichen Verantwortlichkeit bis hin zu der Allgemeinheit gegenüber verpflichtend ist, ist … Emotionale Ent-Wicklung geschieht am Tellerrand des [Baizuo-]Opportunismus, welche im [Selbst]Kern, einer darüberliegenden [Bedürfnis]Verletzung unterliegt und weiter am herum-schlummern sein kann; unterBEWUSST, un-WAHR-haftig, un-AUF-gelöst [3.0].
🛟 Einflusszone(n)
Wenn Du in diese tieferen Ebenen [Gewässern] der Reflektion [mit] weiter eintauchen möchtest, möchte ich abrundend zu diesen Einblick den folgenden AUS-Blick zu-vor-stellen, einen, welcher in der eignen Einflusszone liegt: der Hypocampus, das sogenannte Seepferdchen der ‚Erinnerungen‘, welcher einer konstruktiv relevanteren Fragen (Top5) aufgreift und den „wesentlichsten Aspekt“ des Lernens (Merkfähigkeit, wo umgangssprachlich gesagt/gesprochen wir; „Merkscht Du’s noch?!“ Wach=Munter) aus der Naturveranlagungsfähigkeit her aufzeigt, bzw. Michael Nehls auf der gleich darauffolgenden Seite. Hierbei eine vorausblickende Überlegung (mit) dabei:
» Was müssten die Lehrerrinnen und Lehrer & Eltern
den Kindern und Jugendlichen ihrer Gesellschaft bieten,
um sie zukunftstauglich zu machen? «
» Wie können wir unsere Kinder so ‚erziehen‘, dass sie glücklicher werden? Das ist eine wichtige Frage, doch es gibt noch eine: Wie können wir unsere Kinder so ‚erziehen‘, dass sie sich Gedanken darüber machen, ob andere Menschen glücklich sind? [1]«
[1] Diese zweite Frage erinnert uns daran, dass es auffallend unzureichend ist, zu sagen, unser Hauptziel für unsere Kinder sei, dass sie glücklich werden. Zwar würde ich persönlich mir nicht wünschen, dass meine Kinder ständig unglückliche soziale Aktivisten würden, jedoch würde ich auch nicht wollen, dass sie sich so auf ihr eigenes Wohlergehen konzentrieren, dass ihnen das Leid anderer Menschen gleichgültig wäre. Auch würde ich mir nicht wünschen, dass der Preis für ihr Glück wäre, dass sie gedankenlos, oberflächlich oder unfähig wären, sich über Ungeheuerlichkeiten zu entrüsten. Edward Deci formulierte es so: „Wenn Menschen nur nach Glück streben, können sie ihre eigene Entwicklung hemmen, weil ihr Streben nach Glück sie dazu bewegen kann, andere Aspekte ihres Erlebens zu unterdrücken … Lebendig zu sein bedeutet in Wahrheit nicht nur, sich glücklich zu fühlen, sondern die Ganze Bandbreite Menschlicher Gefühle zu erleben“ (1995, S. 192). Kurz gesagt: Ich glaube nicht, dass es möglich ist auf die Frage „Wollen Sie, dass Ihr Kind glücklich wird?“ anders zu antworten als mir „Ja, aber …“
Alfie Kohn – Liebe und Eigenständigkeit [Leseprobe]


